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[padpad] – travels

»Nach diversen Demo-CDs […] ist mit "Travels" soeben ein ambitionierter Longplayer erschienen, der vollständig Hofmanns Bestrebungen reflektiert, sich außerhalb gängiger stilistischer Muster auf seinen eigenen musikalischen Pfaden zu bewegen. Teils auf der Basis spontaner Improvisation aufgebaut, lebt dieses atmosphärische Stück Musik in erster Linie von einem Ambient-verwandten Grundgefühl, angereichert mit jazzigen Einschüben und viel künstlerischer Freiheit. […] «

Kai Ginkel für echoes-online.de, 16.5.2003

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»Den Start markiert ein einsames Klavier. Keyboards und leise Percussions kommen später hinzu und die Reise beginnt. […] Das Klavier bildet dabei Grundton und Orientierungshilfe für den Zuhörer. Nicht von ungefähr kommt der Gedanke, dass diese Musik als Hintergrund einer filmischen Dokumentation geeignet sein könnte: Einige Teile des Albums wurden vom Bayerischen Rundfunk für eine Afrika-Dokumentation verwendet, darunter sicherlich "Tanzanian tales", tatsächlich der einzige Titel mit einem entsprechenden musikalischen Einschlag - und zugleich der interessanteste, weil es Hofmann gelingt, den traditionellen Gesang eines afrikanischen Chores mit eigenen, später im Studio entstandenen Instrumentalarrangements zu unterlegen und schließlich in eine Eigenkomposition zu überführen.

Einem bestimmten Stil zuordnen kann man diese Musik nicht. […] Wer weiß. Vielleicht kommt man den Orten seiner Träume mit Hilfe Hofmanns alias [padpad] ein wenig näher.«

Michael Frost für cd-kritik.de, 14. Dezember 2002

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»[…] Zum größten Teil sind auf der Platte ruhigere, entspannte Klänge zu hören. Flächige Sounds, die oft von einem Piano-Thema leben. Geschickt eingefügte Bläserpassagen erhalten die Spannung (z.B. "4000 miles", #1). Ideale Musik also, um die Seele baumeln zu lassen, oder eben als Hintergrundbeschallung. Etwas durchbrochen wird diese Stimmung durch zwei schnellere, im Vergleich zum Rest sehr lebhafte, Stücke im zweiten Drittel der CD, welche sich dem afrikanischen Kulturkreis widmen. Man wird entführt nach Ostafrika, nach Tanzania. "Wishes & hopes" fängt den typischen afrikanischen Groove und ebensolche Chorstimmen ein. Man möchte so richtig mitgehen. Ganz klar mein Lieblingstitel von dem Werk.

Alle Instrumente und Stimmen – natürlich mit Ausnahme des afrikanischen Chores – wurden vom Interpret selbst eingespielt bzw. gesungen und im Multitracking-Verfahren (eins nach dem anderen …) aufgenommen. Übrigens dienten Teile dieser CD bereits als Filmmusik für eine Afrika-Dokumentation des Bayerischen Fernsehens.

Fazit: Einmal ein völliges anderes Instrumentalalbum, aber qualitativ sehr hochstehend. Abseits vom Mainstream gibt es eben immer wieder neue Talente, die mit guten Ideen an das Ohr des Musikliebhabers drängen. Wer offen ist für Neues und etwas entdecken will, der sollte wirklich einmal in diese Scheibe reinhören!«

David Decker für ccm-rezis.de, Juli 2002

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