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tanz der teilchen

»Der 32-jährige Trompeter, Komponist und Tausendsassa präsentiert sich als versierte kammerjazzige Modern-Cool-Epigone mit Gespür für transparente, elegante Arrangements. Ein Mann, der genügend Witz hat, um ernsthaft zu klingen«

Ralf Dombrowski in stereoplay 09/2006

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»Wenn Tobi Hofmann nicht gerade als Schauspieler an Bundesrepublikanischen Staatstheatern beschäftigt ist oder an Kompositionsaufträgen für Film und Fernsehen arbeitet, ist er mit Leib und Seele Musiker. Man glaubt dem 33-jährigen Münchner bei seinem abwechslungsreichen Lebenslauf nur allzu gern, dass er eine ganze Hand voll Instrumente recht ordentlich beherrscht. Doch auf "Tanz der Teilchen" ist Hofmann ganz der vom Jazz beeinflusste Trompeter, der sich virtuos, aber auch mit einem ordentlichen Schuss Abgeklärtheit durch die neun hardboporientierten Kompositionen spielt. Unterstützt wird Hofmann auf diesem wunderbar relaxten Album von einer jungen Schar engagierter Musiker aus der bayerischen Landeshauptstadt, die einem durchgehend jede Angst vor der Zukunft des Jazz nehmen. Ein inspiriertes und auf hohem musikalischen Niveau stehendes Album der "Next Generation". (4 Sterne)«

Jörg Konrad für "Jazzzeitung" 09-2006
www.jazzzeitung.de

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»[...] Wie eine Jamsession fast ohne Pause wirkt die Abfolge der Stücke, mit ausgiebigen, experimentierfreudigen Soli, deren tragische Spannung immer wieder im harmonischen Gesamtklang aufgelöst wird. Es sind nur ein paar wenige, aber einprägsame Motive, die im Dialog der Instrumente variiert werden. Musik, die alle Zeit der Welt hat.«

(Musik-Check: 4 Sterne; Hifi-Check: 4Sterne)

Tom Fuchs für STEREO 08/2006
www.stereo.de

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SZ CD-Tipp

»Tobi Hofmann kann es sich wirklich leisten, nur das zu machen, was ihn wirklich bewegt. Der 32 Jahre alte Trompeter aus München arbeitet mal als Film- und Fernsehkomponist, mal als Arrangeur oder Schauspieler, je nachdem welches seiner Talente gerade gefragt ist. Dementsprechend souverän kann er sich mit Tanz der Teilchen (Double Moon) präsentieren. Das Quintett-Album ist ein solides Stück jazzmusikalischer Gestaltungskunst, das insbesondere Wert auf reizvoll changierende Klangfarben legt. Neben Hofmann kommen der Pianist Christian Elsässer und der Saxophonist Ulrich Wangenheim zu Gehör, so dass eine ausgeglichen moderne Aufnahme im Kammerjazzstil entstanden ist.«

Ralf Dombrowski für Süddeutsche Zeitung "Extra", 07/2006

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Mittanzen wird empfohlen

»Es ist eine kleine Scheibe, deren Inhalt eher verhalten, aber nichtsdestoweniger anrührend daherkommt. Neun Songs, von denen der 32-jährige Münchner sieben selbst geschrieben hat, plätschern mal anmutig, mal fiebrig dahin, aber wer sagt, dass ein Tanz immer rasend sein muss? Zumal, wenn das Quintett (mit Ulrich Wangenheim an Saxofon, Klarinette und Flöte) Teilchen schwirren lässt, die das Leben selbst verkörpern sollen? Eine knappe Stunde sanfter Jazz eines Allrounders, der es vom Tölzer Knabenchor über Big Bands zur Schauspielerei gebracht hat - mittanzen wird empfohlen«

clarino print 07/2006
www.clarino.de

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»Tanz der Teilchen [...] ist eine angenehme Platte geworden, eindringlich und doch unaufdringlich zur gleichen Zeit. Sie ist angenehm im Sound, in den Kompositionen und in der Orchestrierung. Hofmanns weicher Trompetensound, oft mit "harmon mute", schmiegt sich ins Hörerohr, mal mit Bassklarinette "unterfüttert", gerne im fast deckungsgleichen Unisono mit Ulrich Wangenheims Rieseninstrumentarium. Zwei Klassiker haben sich unter die neun Kompositionen gemischt: Freedie Hubbards "Little Sunflower" und Sydney Bechets "Petite Fleur" sowie die nicht ganz so bekannte Komposition des Trompeters Tom Harrell, "Angela". Mal akustisch, mal groovy mit Rhodes, dass der Fuß nicht mehr aus dem Mitwippen herauskommt ("Big Buzzer"), schafft es Hofmann, die Band einheitlich im Sound zu halten und nicht willkürlich in den Stilen plündernd klingen zu lassen. Und ein extra Chapeau für "Petite Fleur" auf der Melodika! «

Angela Ballhorn für Jazzthetik 07/2006
www.jazzthetik.de

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»Nach den loungigen Grooves von Swip Swap und den atmosphärischen Übungen mitten im Reaktor nun folgerichtig der Tanz der Teilchen, wesentlich formorientierter allerdings und näher dran am Mainstream, als es der Titel verraten möchte. Der multitalentierte und -instrumentale Schauspieler und Musiker Tobi Hofmann, tp, flgh, melodica, tummelt sich gerne auf verschiedenen Feldern kreativer Spiellust. Als Trompeter kultiviert er in ruhigen Linien einen versammelten Sound von entspannter Balance. Seine Mitstreiter sind wie auf der Debütscheibe von 2004 die Münchener Ulrich Wangenheim ts, bcl, cl, fl, Christian Elsääser,p, und Bastian Jütte, dr, dazu Andreas Kurz, b. Neben sechs Hofmann-Originalen, vom behaglich groovenden "Agadir-Express" bis zum behutsamen "Steppin" stehen Tom Harrels "Angela, Freddie Hubbards "Little Sunflower" und Sydney Bechets "Petite Fleur", bevor der Tanz der Teilchen im langsamen Schwebeflug von "the free falling" nach und nach zur Erde sinkt.«

Tobias Böcker für Jazzpodium 07/2006
www.jazzpodium.de

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»Das volle Jazzleben erwartet uns mit „Tanz der Teilchen“ von Tobi Hofmann. Vorwiegend eigene Stücke sind zu hören, alle sehr offen und dennoch unglaublich homogen arrangiert. Spielfreude vernimmt man zu jeder Zeit, ab und an wird es auch gewagter, fällt jedoch nie in den verqueren, eigenbrötlerischen Jazzrahmen.«

Sven Ferchow für musicoutlook.de 06/2006
www.musicoutlook.de

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»Da spielte der Tobi Hofmann schonmal in einem Forschungsreaktor (Inside) und dann gibt er mal eben so eine Visitenkarte in Form eines eigenen Albums im Rahmen der "Jazzthing Next Generation"-Reihe ab, die es in sich hat. Nicht nur, dass er da eigentlich nicht hingehört, zu viel Erfahrung und zu viel professionelles Spiel sind da doch schon mit im Spiel, nein, er nutzt die Dialektik und formuliert kurzerhand die Kriterien so um, dass er doch im Rahmen dieser wunderbaren Nachwuchsreihe zum Zuge gekommen ist. Gut, dass dem so ist, ist doch das Album exzellent gelungen, technisch hervorragend umgesetzt worden und spannend, wie das Leben selbst. Alleine das Titelstück, "Tanz der Teilchen", ist genau von dieser lebensnahen Qualität, dass hier mit Sicherheit ein bleibendes Top-Stück im Jazz hinterlassen worden ist. Das Album in seiner Gänze ist spielfreudig, lebensnah, lebendig, und von einem exzellenten Ensemblespiel geprägt. Mit Sicherheit jetzt schon ein absolutes Highlight der "Jazzthing Next Generation"-Reihe.«

Andreas H. Roemer 06/2006
www.roemer.li

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