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SWIP SWAP

»Sie groovt, die Musik des jungen Münchner Schauspielers und Multiinstrumentalisten Tobi Hofmann, so wie es vor 40 Jahren der Soul Jazz tat, sie wartet mit griffigen Themen auf, die sich einprägen wie die berühmter Hard Bop Kompositionen, sie ist funky wie es in den 80er-Jahren der Fusion Jazz war. Diese Musik ist wie ein guter alter Bekannter, der gerade eine Frischzellenkur genossen hat: Unterhaltsam, voller Überraschungen und wunderbar verjüngt - dank der spielerischen Verve und der Improvisationslust dieses hervorragenden Quintetts. «

Bayerischer Rundfunk, 5/2006

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»Ein Jazzquintett ist nicht dazu da, sämtliche Fähigkeiten des Leaders vorzuführen. Der Trompeter Tobi Hofmann, der auch Klavier, Bass und Drums beherrscht, könnte ein Quartett allein bestreiten. Dass er mal Mitglied des Tölzer Knabenchors war und heute als Theaterschauspieler gefragt ist, sei immerhin erwähnt. Das Material für sein feines Quintett aus jungen Münchner Musikern hat der studierte Komponist zumeist selbst verfasst, dazu drei Standards neu arrangiert. So verleiht er der berühmten Ballade "nature boy" durch Melodica und ein grooviges Ostinato besonderen Reiz, doch gerade eigene Nummern, wie das Titelstück oder der 7/4-Blues "Nerd", sowie der melodiöse Gruppensound verdienen Gehör.«

(4 Sterne für Musik und Klang)

Fono Forum 10/2005

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»Sehr feinen, sehr groovigen Jazz bekommt man zu hören, wenn man sich das Album von Swip Swap in den CD-Player legt. Eine sehr melodiöse, großstädtische Variante des Jazz, mal cool, immer swingend und ausgezeichnet komponiert und interpretiert.

Hauptverantwortlicher, weil auch als Arrangeur und Songwriter federführend, ist hierbei Trompeter Tobi Hofmann. Unterstützt von seinen kongenialen Begleitern, namentlich: Ulrich Wangenheim (fl, sax, cl), Christian Elsässer (p), Sava Medan (b) und Bastian Jütte (dr).

Swip Swap erfinden den Jazz nicht neu, aber es spricht einiges dafür, dass man in Tobi Hofmann und seinem Quintett eine Neuentdeckung macht, an der man noch sehr lange Freude finden wird.«

IN München, Juni 2005

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Tobi Hofmann - "Swip Swap"

»Auf diesem Album zeigt ein engagiertes Quintett, wie leicht und wie unbeschwert Jazz auch klingen kann: Fröhlich und locker bewegen sich die fünf Musiker durch ihr Repertoire, wandern durch Titel wie "3rd party", "Your Shoes" oder "Marmelade".

Zwischen den Eigenkompositionen von Bandleader Tobi Hofmann wird auch mal kurz Halt gemacht bei den Klassikern "Green Dolphin Street" und "Nature Boy". Die Band, das sind neben Hofmann selbst (der Trompete, Flügelhorn und Melodika bedient), Ulrich Wangenheim an Flöte, Tenorsax und Bassklarinette, Christian Elsässer am Klavier, Sava Medan (der sich als ausgezeichneter Begleiter erweist) am Kontrabass, sowie an den Drums (mal mit Drive, mal gemäßigt zurückhaltend) Bastian Jütte.

Die fünf verstehen es, dem Jazz lyrische Seiten abzugewinnen, ohne dabei Schwung und Dynamik zu opfern. Schöner Modern Jazz, der beinahe unerhört swingt - zum Mitwippen und Genießen.«

Carina Prange, 30.04.2005
www.jazzdimensions.de

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Wunderknaben-Jazz

»Was aus einem ehemaligen Sänger des Tölzer Knabenchores doch alles werden kann. Multitalent und Multiinstrumentalist Tobi Hofmann hat Jazz studiert und Schauspielerei, arbeitet als Musiker, Schauspieler und Regisseur. Auf der Bühne und im Fernsehen erklingen immer wieder mal auch Kompositionen des Münchener Wunderknaben, der dazu mit dem eigenen Musik-Kabarett-Programm "Memmenlieder" sein Publikum begeistert. Mit Swip Swap (Rodenstein Records ROD 20) legt er eine Jazz-CD vor, die ihn als sehr talentierten Improvisateur präsentiert. Von den etlichen Instrumenten, die er beherrscht, beschränkt er sich auf Trompete, Flügelhorn, Melodica und Percussion, überzeugt mit klaren Linien und variablen Sounds. Gemeinsam mit einem ausgezeichneten Quartett aus der an guten Jazzern nicht gerade armen Münchener Szene (Ulrich Wangenheim, Christian Elsässer, Sava Medan und Bastian Jütte) bietet Tobi Hofmann groovig entspannte Musik zwischen Postbop und Lounge, die zum genaueren Hinhören ebenso geeignet ist wie zum relaxten Wegtauchen.« (tb)

Augsburger Allgemeine Zeitung, 23.4.2005

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»[...] Den in München lebenden Tobi Hofmann kann man auch als viel beschäftigten Schauspieler in Film und Fernsehen und auf vielen Theaterbühnen in Deutschland erleben. Doch nimmt er sich daneben immer auch noch Zeit, um sich ausgiebig um seine Laufbahn als Trompeter zu kümmern. Gerade erschienen ist die CD "Swip Swap", auf der er mit seinem Quintett einen am Hardbop orientierten, hart swingenden Modern Mainstream mit melodischer Raffinesse aufpoliert. [...]«

Jazzthing, Juni-August 05

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»Das ist genau die richtige Musik für einen kalten, verregneten Abend. Diese Musik hellt die Stimmung auf in einer Zeit, wo sich die Sonne noch des Widerstandes des Regens erwehren muss. Die Stücke sprühen vor Leichtigkeit, sind smooth, groovy, funky. Bisweilen bricht zwar auch die Melancholie durch, doch schon das folgende Stück zeigt, dass man diese Phase nicht nur übersteht, sondern am Ende auch gewinnt. Der Titeltrack "Swip Swap" schwippt und schwappt. Was das jetzt wieder bedeuten soll? Einfach anhören. Es lohnt sich.« (hä)

clarino.print 6/05

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Man groovt sanft

»Bevor man einen Ton dieses Albums hört sollte man sich mal vor Augen halten, was richtige Künstler so machen; Tobi Hofmann nämlich ist zunächst Multi- Instrumentalist, auch als Schauspieler tätig und fährt sein eigenes Musik- Kabarettprogramm namens "Memmenlieder". Dazu improvisiert er mit Sicherheit in allen Lebenslagen und hat seine Finger als richtiger Künstler eben überall drin ohne jedoch unangenehm aufzufallen. Hier, also mit "Swip Swap", fällt er sehr angenehm auf. Begleitet von einem Quartett, das sich aus wahren Könnern der Münchner Szene zusammensetzt, macht sich Tobi Hofmann auf den Weg Jazz zu spielen. Natürlich nicht nur oder ausschließlich. Da geht’s rein in den diskreten Barjazz, den wunderbar gespielten Swingjazz und lässt sich auch nicht lumpen in dezenter For m auch mal in kleine Reminiszenzen eines Nils Petter Molvaer abzudriften; das aber nur Taktweise und nie allzu lang oder opulent. Ansonsten folgt man mal tagträumerisch Pianomelodien, lässt den Bass selbigen sein oder gibt mit Trompeten einen an Jazz- Metropolen erinnernden Groove vor. Schön zeitlos.«

SF, 9.3.2005
www.musicoutlook.de

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